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Betreutes Wohnen in der Villa Nova
Zeichnung aus dem Prospekt des Bauträgers
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Betreutes Wohnen
Unsere Senioren-Pflegeeinrichtung Villa Nova ist baulich ein Ensemble zusammen mit der Seniorenwohnanlage Villa Nova. Auf dem Gelände der ehemaligen Gerl – Klinik errichtete das Evangelische Siedlungswerk (ESW) Bayern in den Jahren 2000 bis 2002 die Anlage. Sie besteht aus drei Häusern für das Betreute Wohnen mit 33 Eigentumswohnungen, unserer Senioren-Pflegeeinrichtung mit 47 Plätzen, einem Verwaltungstrakt mit Mehrzweckraum und einer physiotherapeutischen Praxis.
Was bietet das Betreute Wohnen?
Mit dem Betreuten Wohnen wird versucht, den Zeitpunkt einer vollstationären Unterbringung so weit wie möglich hinauszuschieben. Die Eigentumswohnungen sind barrierefrei errichtet und verfügen über ein Notrufsystem. Die Bäder sind behindertengerecht mit einer bodengleichen Duschmöglichkeit ausgestattet.
Im Bedarfsfall können verschiedene Hilfeleistungen, wie Freischaltung des Notrufs, Essen auf Rädern, Einkaufsdienste, Ambulante Betreuung durch einen Pflegedienst usw. einzeln in Anspruch genommen werden. Diese Dienstleistungen sind jeweils extra zu bezahlen. Bei der Vermittlung ist die Hausleitung der Villa Nova behilflich, die Leistungen werden nicht durch die Mitarbeiter der Pflegeeinrichtung erbracht, sondern durch externe Dienstleister, z.B. der Caritas. Bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit genießen die Bewohner einen Vorrang bei der Aufnahme in die Pflegeabteilung. Die pflegegerecht ausgestatteten Räumlichkeiten wie Friseur, Pflegebad u.ä. der Pflegeeinrichtung können nach Absprache gegen Gebühr mitbenutzt werden. Auch besteht die Möglichkeit der Teilnahme an Beschäftigungsangeboten gegen Unkostenerstattung.
Für wen ist Betreutes Wohnen geeignet?
Dabei sollte klar sein, dass die Betreuungsdichte bei weitem nicht an die eines vollstationären Heims herankommt. Auch sind viele Dienste in einer normalen Wohnung oder dem eigenen Haus ebenso möglich, so dass ein Umzug in eine betreute Wohnanlage sehr genau überlegt werden muss. Insbesondere beim Vorliegen einer geistigen Beeinträchtigung (senile Demenz in ihren unterschiedlichen Ausprägungsfor-men) ist das Beziehen einer Wohnung in einer betreuten Anlage in der Regel nicht empfehlenswert. Auch beim Vorliegen einer nur rein körperlichen Beeinträchtigung ist ab einer bestimmten Pflegebedürftigkeit die überwiegende Anwesenheit einer zweiten Person notwendig.
Für wen ist also der Einzug in der Wohnanlage Villa Nova sinnvoll?
Aus unserer Sicht ist dies folgender Personenkreis:
1. Ehepaare, bei denen ein Partner pflegebedürftig ist und bei denen der nicht-pflegebedürftige Partner die Organisation der Pflege übernehmen kann.
2. Menschen in der Phase des Ruhestandes, die ihren Lebensabend in Garmisch-Partenkirchen verbringen wollen und die mit den Mühseligkeiten des Wohnens in Eigentumswohnanlagen, wie Hausordnung, Schneeräumdienst usw. nichts zu tun haben wollen. Dabei sind sie realistisch genug zu wissen, dass mit zunehmenden Alter manche Dinge schwerer fallen und daher die Möglichkeit des unkomplizierten individuellen Abrufs von Dienstleistungen schätzen. Sie sind bereit für diese Dienstleistungen einen marktgerechten Preis zu bezahlen.
Die direkte Nachbarschaft zu unserer Pflegeeinrichtung ist trügerisch, denn viele Interessenten des Betreuten Wohnens gehen davon aus, dass der Service im Bedarfsfall vom benachbarten Pflegeheim übernommen wird. Dies ist nicht möglich, denn unser Senioren-Pflegheim oder die Diakonie haben keinen ambulanten Dienst, d.h. wenn pflegerische Unterstützung benötigt wird muss dafür der Caritas-Pflegedienst oder ein anderer privater Anbieter engagiert werden. Dieser ambulante Dienst kommt in das Betreute Wohnen wie in jede andere Wohnung in Gamisch-Partenkirchen. Um Frustration und Verärgerung zu vermeiden betonen wir, dass wir über gute Nachbarschaft, das Angebot des Notrufes, des Senioren-Mittagstisches und der Einladung zu unseren Veranstaltungen hinaus keine Leistungen erbringen! Es bestehen auch keinerlei wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen dem Betreuten Wohnen und dem Altenhilfeverbund der Rummelsberger.
Betreutes Wohnen kann eine vollstationäre Unterbringung bzw. die intensive Betreuung durch Angehörige oder professionelle Pflegekräfte nicht ersetzen. Es ist ein Angebot des Wohnens im Alter, dass deutlich mehr Eigenverantwortung und Leistungsfähigkeit des Einzelnen verlangt, als die Unterbringung in einem Heim. Dabei kann es aber deutlich den Zeitpunkt der Heimunterbringung hinausschieben. Damit die Erwartungen an diese Wohnform nicht über die tatsächlichen Möglichkeiten hinausgehen, haben wir auf die verpflichtende Zahlung einer Betreuungspauschale verzichtet. Auch der Preis der Freischaltung des Notrufes ist mit zur Zeit 20,00 € pro Monat bewusst niedrig gehalten.
Im Internet finden Sie unter www.esw-bauberatung.de eine ausführliche Darstellung des Objektes mit Grundrissen der Wohnungen. Sie können auch über unsere Links dahin kommen.
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